Worum es bei diesem Argument geht
Dieses Argument betrachtet bestimmte Tierarten aufgrund ihrer Zuchtgeschichte oder religiösen Bestimmung als für den menschlichen Gebrauch vorgesehen. Ihre Funktion besteht demnach darin, Nahrung und andere Produkte bereitzustellen. Weil sie gerade zu diesem Zweck gehalten oder erschaffen wurden, erscheint ihre Nutzung als Erfüllung ihrer vorgesehenen Rolle.
Wo die Grenzen dieses Arguments liegen
Das Argument behauptet nicht unbedingt, dass Menschen Tiere beliebig quälen oder ihre Bedürfnisse vollständig ignorieren dürfen. Es argumentiert vielmehr, dass sogenannte Nutztiere grundsätzlich für menschliche Zwecke verwendet und getötet werden dürfen, sofern dies ihrer zugeschriebenen Bestimmung entsprechend und unter angemessenen Bedingungen geschieht.
Typische Formulierungen
- „Tiere sind zum Essen da.“
- „Nutztiere heißen nicht ohne Grund Nutztiere.“
- „Dafür wurden sie gezüchtet.“
- „Eine Kuh ist eben kein Haustier.“