Worum es bei diesem Argument geht
Dieses Argument treibt vegane Konsequenz ins Extreme. Befürworter weisen darauf hin, dass auch im Alltag unbeabsichtigt Tiere sterben, etwa durch Verkehr, Wohnen oder Landwirtschaft. Daraus soll folgen, dass Veganismus inkonsequent oder unmöglich sei.
Wo die Grenzen dieses Arguments liegen
Das Argument behauptet nicht unbedingt, dass es keinen Unterschied zwischen absichtlicher Tierausbeutung und unbeabsichtigten Schäden gibt. Es argumentiert vielmehr, dass Veganismus keine klare Grenze ziehen kann, wenn jedes vermeidbare Tierleid berücksichtigt werden soll, und deshalb entweder inkonsequent bleibt oder zu praktisch unmöglichen Forderungen führt.
Typische Formulierungen
- „Beim Spazieren tötest du auch Insekten.“
- „Konsequente Veganer dürften ihr Haus nicht verlassen.“
- „Auch für dein Gemüse sterben Tiere.“
- „Ganz ohne Schaden geht es nie.“