Worum es bei diesem Argument geht
Dieses Argument bezweifelt, dass eine vollständig pflanzliche Landwirtschaft die Weltbevölkerung ernähren könnte. Die verfügbaren Ackerflächen, Erntemengen und pflanzlichen Nährstoffquellen werden als unzureichend betrachtet, während Tiere auch für Menschen ungenießbare Pflanzen und nicht ackerfähige Flächen zur Lebensmittelproduktion nutzen können.
Wo die Grenzen dieses Arguments liegen
Das Argument behauptet nicht unbedingt, dass pflanzliche Lebensmittel unwichtig sind oder dass die heutige Tierhaltung unverändert bleiben muss. Es argumentiert vielmehr, dass tierische Landwirtschaft für die globale Ernährungssicherheit notwendig ist und eine vollständig vegane Versorgung an begrenzten Flächen, Ressourcen oder Nährstoffquellen scheitern würde.
Typische Formulierungen
- „Wenn alle vegan wären, gäbe es nicht genug Essen.“
- „So viele Pflanzen kann man gar nicht anbauen.“
- „Die Welt kann nicht vegan ernährt werden.“
- „Das funktioniert nur für reiche Länder.“