Worum es bei diesem Argument geht
Dieses Argument verweist auf Grünland, Gebirgsregionen und andere Flächen, auf denen sich kaum Lebensmittel für Menschen anbauen lassen. Wiederkäuer können das dort wachsende Gras verwerten und daraus Fleisch oder Milch erzeugen. Tierhaltung erscheint deshalb als sinnvolle oder notwendige Nutzung von Flächen, die andernfalls keinen Beitrag zur menschlichen Ernährung leisten würden.
Wo die Grenzen dieses Arguments liegen
Das Argument behauptet nicht unbedingt, dass auf allen landwirtschaftlichen Flächen Tiere gehalten werden sollten oder Tierhaltung generell besonders effizient sei. Es argumentiert vielmehr, dass zumindest auf nicht ackerfähigem Grünland Tiere zur Lebensmittelproduktion eingesetzt werden sollten, weil diese Flächen nicht unmittelbar für den Anbau menschlicher Nahrung genutzt werden können.
Typische Formulierungen
- „Viele Flächen sind nur als Weide nutzbar.“
- „Da kann man kein Gemüse anbauen.“
- „Ohne Tiere wären diese Flächen wertlos.“
- „Gras können Menschen nun mal nicht essen.“