Worum es bei diesem Argument geht
Dieses Argument leitet aus der rechtlichen Zulässigkeit des Fleischkonsums eine moralische Entlastung ab. Da der Staat Tierhaltung, Schlachtung und den Verkauf von Fleisch unter bestimmten Vorschriften erlaubt, erscheint der Konsum als gesellschaftlich akzeptierte und grundsätzlich legitime Handlung. Eine wirklich schwerwiegende Ungerechtigkeit wäre demnach bereits verboten.
Wo die Grenzen dieses Arguments liegen
Das Argument behauptet nicht unbedingt, dass alles Legale automatisch moralisch vorbildlich ist. Es argumentiert vielmehr, dass die gesetzliche Regulierung und breite gesellschaftliche Akzeptanz des Fleischkonsums starke Gründe dafür liefern, ihn nicht mit eindeutigem Unrecht gleichzusetzen.
Typische Formulierungen
- „Fleisch essen ist legal.“
- „Wenn es schlimm wäre, wäre es verboten.“