Worum es bei diesem Argument geht
Dieses Argument betrachtet den Konsum von Tierprodukten als Teil der privaten Lebensführung. Menschen sollen selbst bestimmen dürfen, was sie essen und welche Produkte sie kaufen, ohne dafür moralisch verurteilt oder gesellschaftlich bevormundet zu werden. Veganismus kann demnach eine persönliche Überzeugung sein, darf aber nicht als Verpflichtung auf andere übertragen werden.
Wo die Grenzen dieses Arguments liegen
Das Argument behauptet nicht unbedingt, dass Tierproduktion keinerlei Folgen oder moralische Probleme verursacht. Es argumentiert vielmehr, dass diese Folgen nicht schwer genug wiegen, um die individuelle Entscheidung über den eigenen Konsum einzuschränken oder anderen Menschen eine vegane Lebensweise abzuverlangen.
Typische Formulierungen
- „Das ist meine persönliche Entscheidung.“
- „Jeder soll essen, was er will.“
- „Ich respektiere Veganer, also sollen sie mich respektieren.“
- „Leben und leben lassen.“