Argument #48

Veganer hassen Bauern und lieben Tiere mehr als Menschen.

Kurzantwort

Einwände auf einen Blick

Die meisten Veganerinnen und Veganer hassen Landwirtinnen und Landwirte nicht. Sie können verstehen, dass Menschen einen Hof übernehmen, in bestehenden wirtschaftlichen Strukturen handeln oder ihren Beruf als selbstverständlich kennengelernt haben, ohne die Ausbeutung und Tötung von Tieren deshalb moralisch zu rechtfertigen. Außerdem muss man Tiere nicht lieben oder Menschen gleichstellen, um sie nicht als Waren zu behandeln. Es genügt, sie als empfindungsfähige Lebewesen zu respektieren und ihnen nicht für vermeidbare menschliche Zwecke zu schaden.

Argument verstehen

Einordnung des Arguments

Worum es bei diesem Argument geht

Dieses Argument unterstellt Veganerinnen und Veganern Menschenfeindlichkeit. Ihre Kritik an der Tierhaltung richte sich gegen Landwirtinnen und Landwirte persönlich, während sie das Wohlergehen von Tieren über menschliche Existenzen und Bedürfnisse stellten.

Wo die Grenzen dieses Arguments liegen

Das Argument behauptet nicht unbedingt, dass jede vegane Person Bauern offen hasst. Es besagt vielmehr, dass vegane Kritik zu wenig Verständnis für die betroffenen Menschen und ihre wirtschaftliche Situation zeige.

Typische Formulierungen

  • „Veganer hassen Bauern.“
  • „Ihr liebt Tiere mehr als Menschen.“
  • „Euch sind Landwirte egal.“
  • „Ihr stellt Tiere über Menschen.“

Forum

Diskussionen zu dieser Karte

Alle Threads ansehen →

Diskussion starten

Lade Login-Status...