Argument #07

Alles in Maßen, einmal die Woche ist okay.

Kurzantwort

Einwände auf einen Blick

Weniger Tierprodukte zu konsumieren verursacht zwar weniger Schaden als häufiger Konsum. Für das einzelne Tier wird die Ausbeutung aber nicht dadurch gerechtfertigt, dass sie nur selten stattfindet. Weniger Tierausbeutung ist besser, Ausbeutung von Tieren sollte dennoch vermieden werden.

Argument verstehen

Einordnung des Arguments

Worum es bei diesem Argument geht

Dieses Argument akzeptiert teilweise, dass Tierausbeutung problematisch sein kann, zieht daraus aber nur eine Reduktionsforderung. Befürworter stellen seltenen Konsum als vernünftigen Mittelweg dar: weniger Fleisch, weniger Schuld, weniger Extrem. Es appelliert an Maßhalten, Kompromissbereitschaft und das Gefühl, dass kleine Mengen moralisch kaum ins Gewicht fallen.

Wo die Grenzen dieses Arguments liegen

Das Argument zeigt nicht, dass Tierausbeutung gerechtfertigt sei. Es wägt lediglich ein Extrem mit einem anderen ab und versucht, einen guten Mittelweg zu finden.

Typische Formulierungen

  • „Alles in Maßen.“
  • „Einmal die Woche Fleisch ist doch okay.“
  • „Ich esse ja schon viel weniger als früher.“
  • „Man muss nicht gleich komplett extrem werden.“
  • „Ich bin doch schon zu 90% vegetarisch“

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