Worum es bei diesem Argument geht
Dieses Argument akzeptiert teilweise, dass Tierausbeutung problematisch sein kann, zieht daraus aber nur eine Reduktionsforderung. Befürworter stellen seltenen Konsum als vernünftigen Mittelweg dar: weniger Fleisch, weniger Schuld, weniger Extrem. Es appelliert an Maßhalten, Kompromissbereitschaft und das Gefühl, dass kleine Mengen moralisch kaum ins Gewicht fallen.
Wo die Grenzen dieses Arguments liegen
Das Argument zeigt nicht, dass Tierausbeutung gerechtfertigt sei. Es wägt lediglich ein Extrem mit einem anderen ab und versucht, einen guten Mittelweg zu finden.
Typische Formulierungen
- „Alles in Maßen.“
- „Einmal die Woche Fleisch ist doch okay.“
- „Ich esse ja schon viel weniger als früher.“
- „Man muss nicht gleich komplett extrem werden.“
- „Ich bin doch schon zu 90% vegetarisch“