Worum es bei diesem Argument geht
Dieses Argument beruft sich auf historische Kontinuität und Gewohnheit. Wenn etwas bereits seit Generationen gemacht wird, dann kann es doch gar nicht so schlimm sein. Außerdem sei Tradition wertvoll und die Abschaffung einer Tradition kann größeren Schaden anrichten als die Tradition selbst.
Wo die Grenzen dieses Arguments liegen
Das Argument behauptet nicht unbedingt, dass jede traditionelle Handlung richtig oder unveränderlich sei. Es argumentiert vielmehr, dass die lange kulturelle Verankerung des Tierproduktkonsums für seine Legitimität spricht und dass eine Abkehr davon einen begründungsbedürftigen Bruch mit bewährten Lebensweisen darstellt.
Typische Formulierungen
- „Menschen haben schon immer Fleisch gegessen.“
- „Das gehört zu unserer Tradition.“
- „Bei uns isst man das seit Generationen.“
- „Warum sollte plötzlich alles falsch sein?“