Worum es bei diesem Argument geht
Dieses Argument gründet die moralische Erlaubnis des Fleischkonsums auf göttliche Autorität. Wenn religiöse Schriften oder Überlieferungen den Verzehr bestimmter Tiere gestatten, wird daraus geschlossen, dass diese Handlung nicht grundsätzlich unmoralisch sein kann. Religiöse Gebote und Erlaubnisse erhalten dabei Vorrang vor einer rein säkularen tierethischen Bewertung.
Wo die Grenzen dieses Arguments liegen
Das Argument behauptet nicht unbedingt, dass Gläubige Fleisch essen müssen oder dass jede Form der Tierhaltung religiös erwünscht ist. Es argumentiert vielmehr, dass der Konsum religiös erlaubter Tierprodukte moralisch zulässig ist und nicht allein aufgrund veganer Maßstäbe als grundsätzlich falsch bezeichnet werden kann.
Typische Formulierungen
- „Mein Gott erlaubt mir Fleisch zu essen.“
- „In meiner Religion ist das erlaubt.“
- „Wenn Gott es verboten hätte, stünde es klar da.“