Worum es bei diesem Argument geht
Dieses Argument betrachtet Mist und Gülle als unverzichtbare Grundlage der Pflanzenproduktion. Tiere würden Pflanzen und für Menschen ungeeignete Biomasse verwerten und die darin enthaltenen Nährstoffe anschließend als Dünger auf die Felder zurückbringen. Ohne Tierhaltung gäbe es demnach nicht genügend Dünger, um dauerhaft ausreichende Ernten und fruchtbare Böden zu erhalten.
Wo die Grenzen dieses Arguments liegen
Das Argument behauptet nicht unbedingt, dass ausschließlich tierischer Dünger verwendet werden kann oder jede heutige Form der Tierhaltung allein wegen ihrer Ausscheidungen gerechtfertigt ist. Es argumentiert vielmehr, dass der Wegfall großer Tierbestände eine so erhebliche Lücke in der Nährstoffversorgung verursachen würde, dass pflanzliche Landwirtschaft nicht mehr ausreichend produktiv oder nachhaltig betrieben werden könnte.
Typische Formulierungen
- „Wir brauchen Tiere für Dünger.“
- „Ohne Mist wächst nichts.“
- „Vegane Landwirtschaft ist unmöglich.“
- „Kreisläufe funktionieren nur mit Nutztieren.“