Worum es bei diesem Argument geht
Dieses Argument stellt regionale ökologische Tierhaltung als umweltverträgliche Alternative zur industriellen Massentierhaltung dar. Kurze Transportwege, der Verzicht auf synthetisches Düngemittel sowie eine stärkere Kreislaufwirtschaft sollen die ökologischen Probleme der Fleischproduktion erheblich reduzieren. Tierhaltung müsse deshalb nicht abgeschafft, sondern lediglich regionaler, extensiver und ökologischer gestaltet werden.
Wo die Grenzen dieses Arguments liegen
Das Argument behauptet nicht unbedingt, dass beliebig große Mengen Biofleisch produziert werden können oder jede ökologische Tierhaltung vollständig klimaneutral ist. Es argumentiert vielmehr, dass eine begrenzte, regional angepasste Tierhaltung ökologisch vertretbar sein könne und vollständiger Veganismus deshalb für eine nachhaltige Landwirtschaft nicht erforderlich sei.
Typische Formulierungen
- „Ich kaufe nur regionales Bio-Fleisch.“
- „Nachhaltige Weidehaltung ist okay.“