Worum es bei diesem Argument geht
Dieses Argument verweist darauf, dass Fleisch-, Käse- und Milchersatz, angereicherte Produkte sowie andere vegane Alternativen tierischer Lebensmittel mehr kosten können als ihre gewohnten Gegenstücke. Für Menschen mit geringem Einkommen könnten zusätzliche Kosten selbst dann entscheidend sein, wenn sie moralische Einwände gegen Tierprodukte teilen. Veganismus erscheint dadurch als privilegierte Lebensweise, die nicht von allen Menschen gleichermaßen verlangt werden kann.
Wo die Grenzen dieses Arguments liegen
Das Argument behauptet nicht unbedingt, dass jedes pflanzliche Lebensmittel teuer ist oder wohlhabende Menschen keinerlei vegane Möglichkeiten haben. Es argumentiert vielmehr, dass eine vollständig vegane Versorgung für manche Menschen höhere Kosten verursacht und deshalb nicht als allgemeine moralische Verpflichtung vorausgesetzt werden sollte.
Typische Formulierungen
- „Vegane Alternativen sind viel zu teuer.“
- „Nicht jeder kann sich Veganismus leisten.“
- „Hafermilch kostet mehr als Kuhmilch.“
- „Vegan ist ein Luxusproblem.“