Worum es bei diesem Argument geht
Dieses Argument verweist auf den hohen Wasserbedarf des Avocado- und Mandelanbaus, lange Transportwege, Monokulturen und ökologische Schäden in den Anbauregionen. Weil beide Lebensmittel stark mit moderner veganer Ernährung verbunden werden, sollen sie zeigen, dass pflanzliche Lebensmittel keineswegs automatisch umweltfreundlich sind und einzelne Tierprodukte möglicherweise eine bessere Umweltbilanz besitzen.
Wo die Grenzen dieses Arguments liegen
Das Argument behauptet nicht unbedingt, dass jedes Fleisch umweltfreundlich oder jede Avocado und Mandel gleichermaßen schädlich ist. Es argumentiert vielmehr, dass beliebte vegane Lebensmittel in einzelnen Umweltkategorien sehr schlecht abschneiden können und die ökologische Überlegenheit veganer Ernährung deshalb übertrieben oder widersprüchlich sei.
Typische Formulierungen
- „Avocados sind schlimmer als Fleisch.“
- „Mandeln verbrauchen viel Wasser.“
- „Veganer zerstören auch die Umwelt.“
- „Eure Lebensmittel sind auch nicht perfekt.“