Worum es bei diesem Argument geht
Dieses Argument verweist darauf, dass Veganerinnen und Veganer einige Nährstoffe durchschnittlich in geringeren Mengen aufnehmen. Besonders Vitamin B12, Protein, Kalzium, Eisen, Zink, Jod, Selen, Vitamin D sowie die langkettigen Omega‑3-Fettsäuren EPA und DHA gelten als potenziell kritisch. Daraus wird geschlossen, dass Tierprodukte für eine zuverlässige Nährstoffversorgung notwendig seien und vegane Ernährung ein erhöhtes Mangelrisiko darstelle.
Wo die Grenzen dieses Arguments liegen
Das Argument behauptet nicht unbedingt, dass jede vegan lebende Person mangelernährt ist oder pflanzliche Lebensmittel keinerlei wertvolle Nährstoffe liefern. Es argumentiert vielmehr, dass eine vegane Ernährung mehr Planung, angereicherte Lebensmittel oder Supplemente erfordert und deshalb weniger sicher oder weniger natürlich sei als eine Ernährung mit Tierprodukten.
Typische Formulierungen
- „Veganern fehlen Proteine.“
- „Was ist mit Vitamin B12?“
- „Ohne Milch bekommst du kein Kalzium.“
- „Das kann doch nicht gesund sein.“