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Das Tier lebt auch nur einmal!
Wieso sollten wir davon ausgehen, dass nur das Leben des Menschen moralisch relevant sei?
Genuss kann man auch als Veganer haben!
Es ist leichter denn je, als Veganer richtig geiles Essen zu finden.
Kleiner Genuss rechtfertigt großes Leid nicht.
Die aller meisten Menschen stimmen bereits zu, dass ein kleiner Glücksmoment kein großes Leid rechtfertigen kann. Und wenn du noch denkst, dass Tiere zu Tode gestreichelt werden, dann informiere dich!
Schulden Tiere ihren Züchtern etwas?
Gezüchtete Tiere hatten kein Mitentscheidungsrecht, ob sie gezüchtet werden oder nicht. Wieso sollten wir dann davon ausgehen, dass wir ihnen einen Gefallen getan haben, indem wir ihnen "das Leben schenkten"?
Geschenke kann man nicht einfach so zurückfordern.
Wenn man jemandem etwas schenkt, dann hat man nicht das Recht dazu, dieses Geschenk zurück zu beschlagnamen. Wieso sollten wir Tieren also das Leben nehmen dürfen, wenn wir es ihnen vorher gegeben haben?
Vergleich mit Menschen
Bei Menschen ist das doch auch nicht so, dass Eltern die absolute Vollmacht über ihre Kinder haben beziehungsweise das Jugendamt würde Alarmglocken schlagen, wenn Eltern ihre Kinder so behandeln würden, wie wir Tiere behandeln.
Angebot und Nachfrage
Klar, das Tier lebt nicht auf einmal wieder, wenn man dessen Fleisch nicht kauft. Aber das ist nicht das Problem. Wenn man das Stück Fleisch kauft, dann schafft man damit eine höhere Nachfrage. Und wo eine hohe Nachfrage ist, wird das Angebot nicht einfach so eingestellt. In einem Permazid wie bei unserem Umgang mit Tieren ist die Nachfrage zu senken die beste Weise, das Problem zu enden.
Die Mehrheit lag schon oft im Unrecht
Nicht nur faktisch gesehen war die große Mehrheit der Menschen schon oft falsch, siehe zum Beispiel Geozentrismus, sondern auch moralisch gesehen. Stierkämpfe, Sklaverei und so weiter. Mehrheit ist kein sicherer Indikator für moralische Rechtfertigung.
Menschen sind in der Minderheit, und die Mehrheit möchte leben!
Zum Zeitpunkt dieses Posts gibt es in etwa 8,3 Milliarden Menschen auf unserem Planeten, während es gleichzeitig etwa 30+ Milliarden Landtiere und rund 200+ Milliarden Meeresbewohner zu jedem Zeitpunkt gibt. Die sogenannten "Nutztiere" sind also in der deutlichen Mehrheit, und sie wollen leben.
Doch, ein Veganer mehr macht einen großen Unterschied!
Grob geschätzt kann man sagen, dass für Omnivoren pro Jahr (in Deutschland) etwa 9+ Landtiere geschlachtet werden. Meerestiere sind hier noch nicht mal einbezogen. Als Veganer rettet man allein deswegen schon einen großen Einfluss.
Kollektives Handeln
Wenn jede einzelne Person so denkt, dann wird sich nie etwas ändern. Aber die Geschichte lehrt uns, dass es oft nur eine Handvoll Menschen braucht, die ein etabliertes System infrage stellen, bevor sich ihnen unzählige Menschen anschließen. Sei kein By-Stander, warte nicht erst, bis es leichter ist, vegan zu werden, als nicht vegan zu sein.
Reizreaktion ≠ Bewusstsein
Wir verwenden Ausdrücke wie "Pflanzen reagieren auf Reize" oder "Pflanzen kommunizieren miteinander, aber diese Personifikationen sind bloße Metaphern. Alles messbare im Universum reagiert auf irgendwas, doch das impliziert kein Bewusstsein. Zudem gibt es starke Indizien dafür, dass Bewusstsein komplexe Informationsverarbeitung durch ein Nervensystem voraussetzt, und genau das haben Pflanzen nicht.
Feed-Conversion-Ratio
Wenn Pflanzen leiden würden: Würde Tierhaltung dann nicht trotzdem mehr Leid verursachen, weil Tiere große Mengen Pflanzen fressen müssen?